Dell, Lieferzeit und die Gründe meiner Abneigung …

Dell ist ja schon ein faszinierender Laden:

  • Man stellt sich im Shop so einiges zusammen, schickt die Bestellung dann 1:1 seinem Betreuer und dann – ja dann erhält man zu 99% ein Angebot über etwas, das man gar nicht haben wollte.
  • Erklärt man dann dem Gegenüber (welcher zu 99% Deutsch mit massivem polnischem Dialekt (oder besser gesagt Polnisch mit ein paar Deutschen Brocken drin …) spricht), dass man eigentlich etwas anderes haben wollte und dass der Preis auch nicht stimmen kann (meistens netto so um die 20% teurer, als im Shop angeführt), dann heißt es warten – warten bis das Gegenüber ein neues Angebot zusendet.
  • Lieferzeiten! Dell prangert bei seinen Angeboten immer an: „bestellen Sie noch heute, dann wird Ihr Produkt bis zum xx.xx.200x ausgeliefert“. Jaja, Pustekuchen! Aktuell warten wir auf 2 Stk Dell Latitude D430 – bestellt am 04.09.2008. Die Lieferung hätte bis zum 15.09.2008 erfolgen sollen, heute kam dann der Hinweis, dass sich die Lieferung wegen der starken Nachfrage nach dem Produkt (wers glaubt …) auf den 22.09.2008 verschieben wird. Herrlich – 22 Kalendertage für 2 Notebooks, die nahezu der Serie entsprechen. Lächerlich.

Diese 3 Punkte begründen meine eigentliche Abneigung gegen Dell – es werden Dinge versprochen, die nicht gehalten werden (Einfache Bestellung, super Kontaktpersonen, schnelle Lieferung). Die Geräte sind definitiv top, die Preise akzeptabel, aber die Leute, die Bestellungen und Co managen, die sind sowas von für die Tonne, das ist echt unerträglich (erinnert mich gerade an Sun und deren Schadensabteilung :D).

34 Gedanken zu „Dell, Lieferzeit und die Gründe meiner Abneigung …

  1. Ach, das kenne ich ganz gut. Unser türkischer „Kundenbetreuer“ war der Grund, warum Dell in unserer Firma auf der schwarzen Liste gelandet ist.

    Im Prinzip ganz ein ähnlicher Fall wie bei dir, ging um die Bestellung eines Notebooks, eine komplette Katastrophe. Wir haben die Sache dann abgeblasen und uns aus der Kundendatenbank löschen lassen.

  2. Hatte die selben probleme als ich mir einen Laptop von Dell bestellte. Lieferung 2 Wochen zu spät. Dieser „Verkaufsberater“ konnte nicht einmal buchstabieren, also wurde das mitteilen einer E-Mail Adresse sehr sehr schwer.

    Ware ist Top, jedoch an allem anderen sollte Dell noch arbeiten.

  3. Ich hab ja mein neues Notebook auch bei DELL bestellt.
    Auch bei mir hat sich der Liefertermin verschoben und ich musste 3 oder 4 Wochen insgesamt warten.

    Aber der geniale Service macht das alles wieder weg.
    Ich hatte schon einen Techniker bei mir (Service am nächsten Arbeitstag), echt super!

  4. Also ich glaube, von schlechtem Support kann keiner sprechen wenn er noch nie mit der Microsoft Produktaktivierungshotline telefoniert hat. Das war vielleicht ein Spaß.

    Mir ist ja schon ein Rätsel, warum man ein Windows, das auf einem Rechner neuinstalliert wird, bei dem die Hardware meines Wissens nichteinmal angerührt wurde, nicht per Internet aktivieren kann und dann sogar mit einem „Mitarbeiter“ verbunden werden muss, aber das Telefongespräch war unglaublich, ich glaub‘ manchmal ich bin nur falsch verbunden worden…

  5. Naja ich muss sagen auf dem Businiess Sektor hab ich keine schlechten Erfahrungen mit Dell gemacht.

    Seit dem ich einen Ansprechpartner in Wien habe, ist das Thema mit der Kommunikation kein Problem mehr.

    Die Lieferverzögerungen für Notebooks kann ich aber nur für Privat Kunden bestätigen. Warte derzeit auch auf eines für einen Kollegen.

    Aber an und für sich ist Dell schon brauchbar, besser als HP auf jeden Fall ( im Bereich von Workstations )

  6. Workstations kauft man generell nicht bei Markenherstellern – wozu? Um Tagelang auf Ersatzteile zu warten, die ich theoretisch beim Händler meines Vertrauens binnen 5 Minuten bekomme?

  7. Hmm…
    Ich hatte bei der Bestellung meines Dell Rechners keine Probleme (Es kam alles so an, wie ich es wollte). Und mein Rechner war auch innerhalb von ein paar Tagen da.

    Nur der Support ist sehr wünschenswert, da Dell seit Presto alle Probleme zum kostenpflichtigen Softwaresupport weiterleiten.

  8. Ich habe selbst ein Laptop von Dell.
    Okay das mit den Zahlungsmöglichkeiten hat mich damals sehr gestört, aber ansonsten klappte wirklich alles auf anhieb.

    Das gute Stück ist sogar 2 Tage früher angekommen.

    Grund:
    Ich sollte auf Klassenfahrt, rief bei der Kundenhotline an, diese hatte zwar Dialekt, aber ansonsten kein Problem. Ihr mein Problem geschildert und Sie meinte, Sie würde sehen was sich machen lasse.

    Auch hier nochmal danke an Dell.

  9. @Wolfi: Ich habe mich zwar schon mehrmals darüber geärgert, dass man sich nicht direkt zu einem M$-Mitarbeiter verbinden lassen kann, aber es bisher immer noch geschafft. Bis auf eine etwas misstrauische Mitarbeiterin hatte ich auch keine Probleme bei der Aktivierung, weder bei mehr als dreimal aktiviertem XP noch bei XP Downgrades von Vista Business.

    @Jürgen: Einheitliche Hardwarekombinationen, deren Verfügbarkeit für drei Jahre garantiert ist und zusätzlich ein Wartungsvertrag sowie die Sicherheit, dass die Geräte gut zusammenspielen (und wenn nicht der Hersteller Wiedergutmachung leisten muss)?

    Unsere neuen Rechner stammen alle von Lenovo respektive ACP.

    Und wir sparen uns (teure) Adminstunden für den Umbau der Rechner.

  10. Ich bin ja auch mit einem „Mitarbeiter“ verbunden worden, allerdings habe ich mich von der Bandansage individueller behandelt gefühlt. Außerdem glaub‘ ich nicht, dass die unsere Sprache beherrscht hat.

  11. @black Bei den Notebooks kam es uns auf das Preis-Leistungsverhältnis und die Features an. Sicher hätte ich ähnliches bei Acer und Co gefunden – es wäre aber nicht unbedingt min. 40% billiger gewesen und somit kann man dann gleich Dell kaufen ;). Unsere Office Workstations baue ich selbst – warum? Damit ich jederzeit jede einzelne Komponente beim Händler meiner Wahl einkaufen kann und austauschen kann – teure Adminstunden für Assemblierung sind Humbug! Pro Rechner 20 Minuten, für 1HE Server 35 Minuten. Danach lebt die Kiste – Setup drauf und du hast nebenher 1 Stunde lang bisschen was angeklickt (sofern Windoof draufkommt).

  12. Hey falls ihr Mal irgendeine „alte“ Workstation wegschmeißt, ich nehm sie gerne. Mich nervt das ständige vorm Laptop sitzen aber etwas Neues will ich mich nicht kaufen. 😀

  13. @wolfi Wir veräußern immer wieder Geräte – schick mir doch einfach mal ne Mail mit deinen Hardware-Wünschen und was du an Budget übrig hast, dann kann ich ja mal nachsehen was gerade auf der Liste zum Verkauf steht ;).

  14. @Workstations:
    Also im Bezug auf Rotzrechner für die Tippse is es völlig egal,
    aber mach mal was im Bereich CAD / CAM ( speziell SolidWorks / Camworks, Tebis ) da wirst mit der Zusammenstellerei arm.

    Lieber ne richtige Workstation mit OK der Softwareschmieden.

    my two cents for it.

  15. @marco Da würde ich nicht drauf wetten – Jeder Softwarehersteller führt Listen, welche Hardware geeignet ist und wenn man sich daran hält, dann gibts auch keine Probleme. Da spart man zwischen Selfmade und HP Workstation mal eben 1000 Eur. Vorteile? Ganz einfach: ich kann sofort Teile bei mir in der Stadt warten und muss nicht bis morgen warten, bis ein HP Fuzzi auftaucht und mir dann sagt, dass er das bestellt und er meldet sich dann nächste Woche wieder, wenn er das Teil hat …. DAS ist nämlich die wirkliche Lüge am next-Business-Day Support.

  16. Also die Preise erschrecken mich keineswegs.
    Bei ner schnellen Durchrechnung komm ich auf 280 Euros ohne Support.

    Also die Erfahrung mit HP hab ich auch schon gemacht, deswegen wechesln wir jetzt zu Dell, hatten ein Prob mit einem NB und am nächsten Tag war der Servicetechniker inkl. Ersatzteile vor Ort.

    War übrigens der Paps vom Shoash 🙂

    Aber jedem das seine.

  17. @Jürgen: Ja, nur sind gute Admins leider selten und teuer… :-/

    Mal schaun, ob ich es besser mache. :mrgreen:

  18. Kurze Frage Jürgen:
    Wieso DELL? Also ich arbeite jetzt seit fast 4 Jahren in einem IT Unternehmen (Lehrling) und habe dabei bemerkt, dass wenn man auf Qualität setzt und halt ein bisschen mehr ausgibt schlussendlich 1. Weniger kosten entstehen und 2. zufriedenere Kunden mehr kaufen! (JA ich spreche von ThinkPads => Qualität ^^)!

    Ausserdem bei deinen selbst gebastelten Workstations:

    Wie siehts da mit Garantie aus? Ich meine es ist doch unendlich viel Zeitsparender und angenehmer wenn man 1ner Firma ans Bein pinkeln muss um seine Teile ersetzt zu bekommen.

    Oder nicht? (lasse mich gern belehren)

  19. @metal_alf Von Thinkpads halte ich ehrlich gesagt gar nix – die Dinger haben Gehäuse und Co von vor 5 Jahren -> nein danke. Ad Workstations: ich beziehe grundsätzlich sämtliche Hardware über 1 Händler – warum? Ganz einfach: ich nehme gerne in Kauf, dass ich bei div. Teilen 10 – 15 Eur mehr bezahle, dafür bekomme ich langfristig deutlich bessere Konditionen. Garantie? Welche endlos geniale Garantie hast du denn bei einer 08/15 HP Workstation? 1 Jahr Vor-Ort Service – am nächsten Arbeitstag, wohl gemerkt. Die 2 jährige Teile-Garantie von HP bringt dir auch nur bedingt etwas, denn dafür muss der Hobel eingesendet werden. 2 Jahre Garantie auf Hardware bietet mittlerweile fast jeder Hersteller (auf Motherboards, CPUs etc). Davon abgesehen: bin ich erstmal über das erste Jahr hinaus, dann kann ich die defekte Komponente einsenden, mir kurzfristig einen Ersatz bei meinem Lieferanten holen (bestes Beispiel: Motherboard) und muss nicht lange drauf warten, dass HP (oder sonst ein Hersteller) in die Puschen kommt oder gar beim Hersteller total überteuerte Komponenten kaufen (Motherboards bei HP kosten meist um die 200 – 250 Eur netto ;)). Mein Gerät läuft heute wieder, der Mitarbeiter kann weiterarbeiten und ich kann mich um Ruhe darum kümmern, dass die Komponente ersetzt wird, ich eine Gutschrift erhalte oder was auch immer. Und wenn mal etwas nicht auf Garantie läuft, dann habe ich minimalen Verlust gemacht – bei HP hast du einige Tage Ausfallzeit in der dein Mitarbeiter nichts machen kann, dann musst du eventuell Teile ordern o.ä. – das kann unterm Strich mal eben richtig teuer werden.

  20. @Jürgen: Würdest du mir das mit dem „Gehäuse und Co von vor fünf Jahren“ bitte etwas genauer erklären?

    Meinst du den konservativen, praktisch immer gleich aussehenden Stil?
    Der ist nämlich Absicht…

    Innen drinnen (bei den Geschäftsmodellen, T und X, versteht sich) steckt dafür die neueste Technologie, z.B. ein verwindungssteifes Magnesiumgehäuse. Verarbeitungsqualität: Erstklassig.
    Ich frage mich deshalb ernsthaft, worauf du dich beziehst.
    Von den Chipsätzen ganz zu schweigen, die sind immer das Neueste vom Neuesten.
    Der einzige Mangel ist das Display – aber da hat sich angeblich auch schon was getan, mittlerweile gibt es nämlich LED-Displays.

    Und es gibt nicht viele Notebooks, die so gut mit Linux zusammenarbeiten…

  21. Wenn du auf 3 – 4 cm dicke Books stehst, dann treffen die Dinger sicherlich deinen Geschmack – auch der fast 1cm dicke Rahmen rund um das Display muss nicht sein – Dell und Co bauen Notebooks (selbst Acer schafft das), die sind auch optisch erträglich und nicht so ein Uralt-Käse von IBM. Aber IBM spricht ja grundsätzlich den IT-Menschen über 40 an – der muss ja nicht unbedingt gefallen an Neuem finden! 😉

  22. Wow, du hast gut geraten – es sind 35 mm…

    Und ja, mir gefällt das. Sieht optisch sehr ansprechend (solide und konservativ, nicht aufdringlich) aus und hält auch einiges aus…
    Und IBM will eigentlich nicht unbedingt ITler ansprechen, sondern Geschäftsleute. 😉
    Und ganz ehrlich, die meisten neuen Notebooks sehen zwar im Showlicht mal ganz toll aus, aber nach ein, zwei Jahren sind sie nur noch hässlich. Das Thinkpad von 2000 schaut aber immer noch gleich solide aus wie damals – und fast gleich wie die aktuellen. Du magst das offensichtlich nicht, ich liebe das. Tja, über Geschmack lässt sich halt nicht streiten. 🙂

  23. Sorry, aber das ist doch Quatsch – jedes Notebook in der 1.500 – 2.500 Eur Liga überlegt die magische 3 Jahres Grenze ohne mit der Wimper zu zucken. Und wenn ich da an das T61 im Büro denke, welches IMMER in Taschen transportiert wird, dann sieht das Teil sowas von fertig aus, da legst die Augen auf den Tisch und weinst ;).

  24. Das Thinkpad von 2000 schaut aber immer noch gleich solide aus wie damals

    du meinst wohl:

    Das Thinkpad von 2000 schaut aber immer noch gleich hässlich aus wie damals

    😀

    Was hässlich war kann wohl nicht hübscher werden. Macht wohl Sinn.

  25. *pff* Ich sagte doch, über Geschmack lässt sich _nicht_ streiten. Mir gefällt’s jedenfalls besser als die dutzenden Acers, Sonys und anderen, die ich schon gesehen habe. Mag daran liegen, dass ich generell einen konservativen Stil pflege.

  26. Sony? Bitte disqualifizier dich nicht. Sony ist wohl einer der Letzten am Notebook Sektor – mehr Schein als Sein. Ich kenne kein Sony Notebook, das jemals eine höhere Akku-Laufzeit als 1 Stunde hatte – das einzige was Sony (in Verbindung mit Ericsson) gut kann: Handies bauen.

  27. das einzige was Sony (in Verbindung mit Ericsson) gut kann: Handies bauen.

    Und selbst die sind Schrott. 😀 *grusel* Einmal Sony –> Nie mehr Sony, egal welches Produkt. *würg*

  28. Ich schrieb‘ nur vom Design…
    Herstellermäßig halte ich von den wenigsten was.

  29. Werner.. das liegt wohl eher an dir.

    Sony Ericsson Handies sind schon ziemlich gut.
    Wobei ich mit meinem Nokia N73 auch zufrieden bin. Das N95 liegt hier auch noch rum
    Sind beide klasse…

  30. Glaub mir, ich hab einiges an Handys getestet…SE/// war/ist mit Abstand der größte Schrott.

  31. Ne glaub ich dir nicht. motorola geht gar nicht genauso LG oder Sagem.

    SE ist nach Nokia der beste Handy hersteller. Reden natrürlich nicht von PDAs, Blackberrys usw. In dem bereich hat SE ja nix zu bieten.

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